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Erinnerung an Hedwig

Im schönen Hauerland liegt ein ruhiges Tal.
Die Menschen, die dort geboren,
mußten es verlassen ohne Wahl.

Neu angesiedelt im Stuttgarter Raum,
fangen Sie an ihre Häuser zu bauen.
Mit ihrem Leben sind sie zufrieden
die Sehnsucht nach Hedwig ist geblieben.

Vergessen ist heute Kummer und Not
hart war die Arbeit ums tägliche Brot.
Nun liegt verlassen das ruhige Tal
größer wird jährlich die Besucherzahl.

Das Kirchlein im Talesgrund
auf dem Berg der Glockenturm
könnten gar viel erzählen
doch heute ist alles stumm.

Ach Hedwig, mein liebes Hedwig
oft denke ich an dich,
die schönen Kindheitserinnerungen
verlöschen auch im Alter nicht.

                                                                                                        Gerold Kaltwasser
                                                                                                      Berlin 2014

An einem Morgen in Hedwig

Es lockt der Morgen, der neue Tag,
wirf ab die Sorgen, des Tages Plag!
Laß` Bus, Stadt und Beruf zurück
und such`auf lichten Höhen dein Glück.

Wacholderbüsche im taufrischen Gras,
der Vögel Laute im Ebenmaß,
leuchtender Blumen lockende Pracht
Sie künden den Morgen - Abschied der Nacht.

Schau ich in Hedwig ins weite Land,
ihr Berge und Täler mir wohl bekannt.
Am glockenhäuschen sitzend icch stille verweil,
O Morgenfriede du kennst kein Eil`.

Und in diese Stille ein Lied erklingt,
der Quell von Retlich durch Hedwig springt.
Ihr Wasser, ihr Lieder eilet fort
aus meiner Heimat, dem schützenden Ort.
 

Heimat, oh Heimat, wie warst du so schön
mit all deinen Bergen und Höhn.
Man hat uns vertrieben aus dem schönen Ort,
er war umgeben von Wachholdern, ein sicherer Hort.

Alles kann der Mensch vergessen,
ob es leicht ist oder schwer.
Aber die Heimat, die er besessen,
die vergisst er nimmer mehr.

                                                                                                            Stefan Retlich
                                                                                                            Frickenhausen 2014
                                                                                                     

Heimat

Sechs Buchstaben nur, doch welch gewichtiges Wort.
Wie magisch zieht es uns an diesen Ort,
wo wir geboren, auf Mutters Schoß gesessen,
die bittersüßen Früchte der Kndheit und Jugend gegessen.

So mancher ist nach vielen Jahren
voller Sehnsucht an diesen Ort gefahren.
Heimat, dich vergißt man nicht.
Doch wie verändert findet man dein Gesicht.

Versiegt ist die Quelle, von wo aus das Bächlein floss,
wo sich im kindlichen Spiel unsere kleine Welt erschloss.
Zerbrochen war auch die Brücke auf dem Weg zun Haus,
wo die Großmutter einst grüßte zum Fenster heraus.

Verfallen war alles vom Elternhaus mein,
durch das mir einst schien die Sonne herein.
Und aus dem Gärtlein keine Blumen mich grüßen,
ich sah nur Unkraut und Dorne sprießen.

Nur oben auf dem Berge, aus luftigen Höh´n,
fand ich dich liebenswert, wie früher so schön.
So werd`ich weiter in all den Jahren
dein Bild im Herzen hüten und wahren.

                                                                                                                      Stefan Retlich
                                                                                                                      Frickenhausen 2014

 

 

 

 


 

 

 

"Hedwig" ein ehemaliges deutsches Dorf im Hauerland (Slowakei)